Netzwerk 21 Kongress

Bundesweiter Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen [www.netzwerk21kongress.de]



Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreises ZeitzeicheN ausgeschrieben


Zum zehnten Mal verleiht der Netzwerk21Kongress 2016 den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. In sechs Kategorien werden herausragende Aktivitäten für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Kommune ausgezeichnet. Mehr
 
 


[Netzwerk21Kongress]



8. Netzwerk21Kongress 2014 in München


Themenfeld III – Energie: Kommunale Energieversorgung mit Zukunft



Ansprechpartner: Martin Glöckner | Green City e.V.

Energiewende vor Ort – (wie) geht das? Bedarfsdeckung und Emissionsneutralität bei der Strom- und Wärmeversorgung sind für viele Kommunen eine ferne Vision. Mit Konsistenz, Effizienz und Suffizienz rücken Leitbilder wie die 2.000-Watt-Gesellschaft jedoch in greifbare Nähe. Erfahrene Vordenker inspirieren mit ihren Geschichten und diskutieren mit den Teilnehmer/-innen. Gemeinsam werden Lösungen für unterschiedliche Aspekte und Ausgangssituationen entwickelt, geteilt und erörtert.

Das Konzeptionsteam:
• Dr. Christine Krämer | Genossenschaft Regional Versorgt, Uffenheim
• Peter Ranzinger | Klimaschutzbeauftragter Landkreis Passau
• Marianne Pfaffinger | Green City Energy AG, München
• Britt Keßling | Architektin und Expertin 2000-Watt-Gesellschaft, München


Workshop 1 | Donnerstag, 23.10.14 | 16.00-17.30 Uhr



Visionär denken



Strom und Wärme – Themen nur für Technikversierte? Was ein selbstverständlicher Teil des Alltags ist, bietet eine Fülle an Zugängen. Denn es geht um so viel mehr als Technik: Wohnklima und Genuss, Vorstellungen vom guten Leben, Prioritäten und vieles mehr hängt an den persönlichen und kommunalen Entscheidungen im Strom- und Wärmebereich. Dies wollen wir als Chance begreifen.

Im ersten Workshop inspirieren erfahrene Visionäre mit Bildern und Geschichten ihrer Umsetzungen:
  • Britt Keßling | 2.000 Watt Gesellschaft
  • Norbert Rainer | Klimabündnis Oberösterreich
  • Gerd Wessling | Transition Towns
  • Astrid Hoffmann-Kallen | Stadt Hannover
Moderation: Dr. Christine Krämer, Projektbüro mareg und Genossenschaft Regional Versorgt

Anschließend schmieden die Teilnehmer/-innen in Gruppen eigene Visionen einer wünschenswerten Zukunft, in der neue Selbstverständlichkeiten bezüglich Strom und Wärme verankert sind und vielfältige neue Möglichkeiten bestehen, die das Leben bereichern. In lockerer Runde werden die Ergebnisse ausgetauscht.


Workshop 2 | Freitag, 24.10.14 | 10.00-11.30 Uhr



Hindernisse überwinden



Nach einem Rückblick auf die kreativen Zukunftsszenen des ersten Workshops lassen wir die inneren Kritiker und Pragmatiker zu Wort kommen. Denn ob erfahrene Umsetzer oder Neueinsteiger: Das Thema Hindernisse beschäftigt alle. Gleichzeitig versammeln sich mit den Teilnehmenden vielfältige Lösungserfahrungen und –ideen im Raum, neue Vorschläge entstehen im Austausch.

Sieben thematische Stationen im Raum bieten hierfür Bündelungspunkte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Hindernisse hier „abladen“ sowie Lösungsvorschläge anbieten, erprobte wie unerprobte. An den Stationen entstehen Gespräche über mögliche Lösungswege und deren Anpassung an die konkreten Gegebenheiten in den Kommunen der Teilnehmenden.

Die Paten der Stationen:
  • Peter Ranzinger | Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Passau
  • Mitarbeiter der Kommunalen Energieberatung | Green City Energy

Abschließend geben die Paten einen Überblick über die Ergebnisse ihrer Stationen.


Workshop 3 | Freitag, 24.10.14 | 12.00-13.30 Uhr



Erfolgreiches weitergeben



Zusammenfassend wird zunächst von den entwickelten Visionen, den identifizierten Hemmnissen und den gesammelten Lösungsmöglichkeiten der ersten beiden Workshops berichtet.

In Bezugnahme auf konkrete Hindernisse des zweiten Workshops berichten erfahrene Umsetzer in Kurzpräsentationen davon, wie sie diese erfolgreich überwinden konnten. Anschließend stellen sie ihre Projekte Interessierten im Stil von Poster-Präsentationen detaillierter vor, beantworten Fragen und gewähren Einblicke in ihre Lernerfahrungen.

In offenen „Mini-Coachings“ unterstützen sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, ihre lokalen Projekte und Herangehensweisen (weiter-) zu entwickeln. Wie in den ersten beiden Workshops sollen die Teilnehmenden auch aus diesem mit greifbarem Nutzen für ihre eigenen Transformationsprozesse hervorgehen können.

Referenten / Coaches:
  • Roland Stulz | 2.000-Watt-Gesellschaft, Zürich
  • Jutta Höper | Landkreis Steinfurt
  • Peter Ranzinger | Landkreis Passau


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