Netzwerk 21 Kongress

Bundesweiter Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen [www.netzwerk21kongress.de]



Deutscher lokaler Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN ausgeschrieben - Bewerbungen noch bis 31.07.16 möglich


Zum zehnten Mal verleiht der Netzwerk21Kongress 2016 den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. In sechs Kategorien werden herausragende Aktivitäten für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Kommune ausgezeichnet. Mehr

 
 


[Netzwerk21Kongress]



8. Netzwerk21Kongress 2014 in München


Themenfelder Partizipation, Konsum, Energie und Mobilität



Workshoprunde 1 | Donnerstag, 23. Oktober 2014 | 16.00-17.30 Uhr




Themenfeld I: Partizipation



Visionär denken



Im Workshop 1 soll der Ist-Zustand und Einstellungen zum Thema „Partizipation“ erfasst werden.
Zum Einstieg gibt es kurze Impulse zu den Einzelfragen „Braucht es Partizipation?“, „Gibt es Voraussetzungen für Partizipation?“ und „Gibt es Grenzen der Partizipation?“ von


Nach den Impulsvorträgen werden Erfahrungen der Teilnehmer zum Thema Partizipation zusammengetragen und unter dem Aspekt „Brücken in eine nachhaltige Zukunft“ an drei Tischen zu den drei oben genannten Fragen im World-Café-Format diskutiert.


Themenfeld II: Konsum



Visionär denken – so könnte es sein



Eine Kultur des nachhaltigen Konsums global zu etablieren, gehört zu den größten Herausforderungen, vor der unsere Weltgesellschaft steht. Eine umweltorientierte Zusammenarbeit auf Ebene von Politik und Wirtschaft, sowie eine Umstellung im Bereich des persönlichen Verbraucherverhaltens sind integraler Bestandteil zum Erreichen dieses Ziels.

Anhand des Konsumkreislaufes
  • Finanzierung
  • Produktion
  • Vertrieb
  • Entsorgung

entwickeln die WorkshopteilnehmerInnen in vier Kleingruppen Szenarien, wie fiktive Produkte in Zukunft umwelt- und sozialverträglich hergestellt, vertrieben und schlussendlich entsorgt werden können. Dies geschieht in folgenden Bereichen:

  • Elektronik („Hard- und Software“)
  • Kommunales Projekt: Entwicklung eines nachhaltigen Projektstandorts
  • Textil
  • Ernährung

Die erarbeiteten Szenarien werden im Plenum vorgestellt und anhand einer interaktiven Themenskala dargestellt.


Themenfeld III: Energie



Visionär denken



Strom und Wärme – Themen nur für Technikversierte? Was ein selbstverständlicher Teil des Alltags ist, bietet eine Fülle an Zugängen. Denn es geht um so viel mehr als Technik: Wohnklima und Genuss, Vorstellungen vom guten Leben, Prioritäten und vieles mehr hängt an den persönlichen und kommunalen Entscheidungen im Strom- und Wärmebereich. Dies wollen wir als Chance begreifen.

Im ersten Workshop inspirieren erfahrene Visionäre mit Bildern und Geschichten ihrer Umsetzungen:
  • Britt Keßling | 2.000 Watt Gesellschaft
  • Norbert Rainer | Klimabündnis Oberösterreich
  • Gerd Wessling | Transition Towns
  • Astrid Hoffmann-Kallen | Stadt Hannover
Moderation: Dr. Christine Krämer | Projektbüro mareg und Genossenschaft Regional Versorgt

Anschließend schmieden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen eigene Visionen einer wünschenswerten Zukunft, in der neue Selbstverständlichkeiten bezüglich Strom und Wärme verankert sind und vielfältige neue Möglichkeiten bestehen, die das Leben bereichern. In lockerer Runde werden die Ergebnisse ausgetauscht.


Themenfeld IV: Mobilität



Visionär denken – Bilder der Mobilität für die Zukunft



Mobil zu sein ist in unserem Alltag so selbstverständlich wie Atmen und Essen. Wir verabreden uns „um die Ecke“ oder reisen ans andere Ende der Welt. Bewusst wird uns dieser Vorgang oft erst, wenn wir Barrieren überwinden müssen: Seien es körperliche, infrastrukturelle oder finanzielle. Sekundäreffekte unserer auf fossilen Energieträgern basierenden Mobilität werden uns noch seltener bewusst. Meist, wenn wir von Unfällen aus dem Bekanntenkreis hören, eine Umgehungsstraße vor unsere Haustüre gebaut wird oder Klimaflüchtlinge die Medien beschäftigen.

Im ersten Workshop werden wir uns über die Bilder, die wir alle mit Mobilität verbinden, austauschen, diskutieren und neu sortieren. Wir machen uns unsere alltäglichen Mobilität bewusst, hinterfragen gewohnte Verhaltensmuster und entwickeln so Stück für Stück unsere Vision einer Mobilität der Zukunft.

Zur Workshoprunde 2 - Hindernisse überwinden ...
Zum Überblick der Themenfelder ...
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