Netzwerk 21 Kongress

Bundesweiter Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen [www.netzwerk21kongress.de]





[Netzwerk21Kongress]



8. Netzwerk21Kongress 2014 in München


Themenfeld I - Partizipation: Gemeinsam und gleichberechtigt zu einer resilienten und nachhaltigen Gesellschaft?



Ansprechpartner: Werner Gruban | Landeshauptstadt München

Die globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenverknappung sorgen in der Zukunft für grundlegende Veränderungen der Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsformen. Auf diese Veränderungen sollten Kommunen und ihre Bewohner/-innen vorbereitet sein.
Damit dies einvernehmlich, friedlich und gerecht geschehen kann, muss es allen Bürger/-innen möglich sein, aktiv und maßgeblich an allen Entscheidungen teilzuhaben, die ihr Leben jetzt und in Zukunft beeinflussen. Teilhabe bedeutet, dass die Menschen ihre Erfahrungen und Wertvorstellungen einbringen und Verantwortung übernehmen. Auch die Kommunen können dazu Möglichkeiten schaffen und anbieten.
Im Themenfeld Partizipation werden die verschiedenen Erfahrungen, Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von Partizipation gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen erörtert und in unterschiedlicher Weise veranschaulicht.

Das Konzeptionsteam:
  • Verena Papke | Regionalmanagerin, gfw Starnberg mbH
  • Anne Schabel | netzwerk-n, München
  • Reiner Schmidt | GeNE / BenE – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung München in Kooperation mit David Weingartner | OuiShare, München
  • Maren Schüpphaus | dialogimpulse, netzwerk gemeinsinn, München
  • Katrin Schömann | Friedrich-Ebert-Stiftung / BayernForum, München

Gesamtmoderation aller drei Workshopmodule: Katrin Schömann und Maren Schüpphaus mit Unterstützung des gesamten Konzeptionsteams


Workshop 1 | Donnerstag, 23.10.14 | 16.00-17.30 Uhr



Visionär denken



Im Workshop 1 sollen der Ist-Zustand und Einstellungen zum Thema „Partizipation“ erfasst werden.
Zum Einstieg gibt es kurze Impulse zu den Einzelfragen „Braucht es Partizipation?“, „Gibt es Voraussetzungen für Partizipation?“ und „Gibt es Grenzen der Partizipation?“ von

Nach den Impulsvorträgen werden Erfahrungen der Teilnehmer zum Thema Partizipation zusammengetragen und unter dem Aspekt „Brücken in eine nachhaltige Zukunft“ an drei Tischen zu den drei oben genannten Fragen im World-Café-Format diskutiert.


Workshop 2 | Freitag, 24.10.14 | 10.00-11.30 Uhr



Hindernisse überwinden



Die wesentlichen Ergebnisse von Workshoprunde 1 werden von Graphic Recordern festgehalten und können von Quereinsteigern zur Einstimmung betrachtet werden.

Im zweiten Workshop werden Hemmnisse für eine gelingende Partizipation verdeutlicht. Unterschiedliche Kommunikationskanäle als Ausdruck unterschiedlicher mentaler Modelle oder gar Weltsichten erschweren gegenseitiges Verständnis, beeinträchtigen Vertrauen und verunmöglichen die Kooperation hinsichtlich übergeordneter Ziele. Damit diese Hemmnisse erfahrbar und gleichzeitig praxisorientierte Lösungsmöglichkeiten deutlich werden, wird ein Erlebnisspiel zu den Themen „Wahrnehmung – Interpretation – Kommunikation“ im Mittelpunkt des 2. Workshops stehen. Die Schlüsselfrage ist dabei: Welches sind wesentliche Faktoren bzw. Voraussetzungen für gelingende Kommunikation?

In der anschließenden Auswertung und Diskussion werden lösungsorientierte Ansätze diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Das interaktive Spiel in engeren Räumen (Inseln) setzt die gelegentliche Bereitschaft voraus, sich z.B. als „blinder“ Mensch führen zu lassen.

Spielmoderation: Reiner Schmidt | Projekt GenE im BenE-München e.V. 


Workshop 3 | Freitag, 24.10.14 | 12.00-13.30 Uhr



Erfolgreiches weitergeben - What's next?



Die wesentlichen Ergebnisse von Workshoprunde 1 und 2 werden von Graphic Recordern festgehalten und können von Quereinsteigern zur Einstimmung betrachtet werden.

Im dritten Workshop soll es vor allem darum gehen, wie gelingende Partizipation auf kommunaler Ebene aussehen kann. Hierfür werden
  • die Diskussionen aus Workshopmodul 1 und
  • die Erfahrungen aus Workshopmodul 2
zusammengeführt. Dabei sind auch die neuen Perspektiven von Quereinsteigern wertvoll. Zentral wird die Frage sein, wie die Möglichkeiten von Partizipation mit den entsprechenden Fähigkeiten von Kommunikation der verschiedenen Akteure miteinander in Einklang zu bringen sind.

In Kleingruppenarbeit und mit einer Fishbowl unter der Leitfrage „What's next?“ werden praktische Erfahrungen und positive Beispiele gelungener Partizipation erarbeitet.

Um den Vernetzungsaspekt zu stärken, wird es ein Angebot geben, im Nachgang via Internet mit den zentralen Ergebnissen und anderen aktiven Teilnehmern im Austausch zu bleiben.


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