Netzwerk21Kongress

 

Zukunft braucht alle – lokal und global

2015 fand der Netzwerk21Kongress in der Musik- und Kongresshalle (MuK) in Lübeck statt.

Schnelleinstieg:

Immer mehr Kommunen und Bundesländer befassen sich mit strategischen Aussagen zur Nachhaltigkeits­politik und zugleich scheint der Abgleich der Strategien untereinander mit den Aktivitäten vor Ort kaum zu erfolgen. Akteure, vor allem auf kommunaler Ebene, werden nicht müde, sich für Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu engagieren, obschon die UN-Gipfeldiplomatie auf vielen staatlichen Ebenen nicht wirkmächtig wird, sich für den lokalen Klimaschutz zu engagieren.

Kernfragen des Netzwerk21Kongresses in Lübeck waren deshalb:

  • Wer ist „alle“? Welche Akteure fehlen uns vor Ort? Wie kommen sie besser zusammen? Bewähren sich Netzwerke?
  • Wo sind die Verbindungen zwischen Welt(Klima)konferenzen und nachhaltigem Engagement vor Ort?
  • Welche Stringenz von Nachhaltigkeitspolitiken wird gebraucht? Wie kann diese Politik verbindlich werden?
  • Wie erfolgt die horizontale / vertikale Integration der Strategien?

Diese und weitere Fragen wurden in unterschiedlichen Handlungsfeldern, wie nachhaltiges Wirtschaften, Klima, Entwicklung des ländlichen Raumes und Entwicklungszusammenarbeit diskutiert. Anhand der Praxisbeispiele in den Work­shops, auf dem Markt der Möglichkeiten und zu den Exkursionen wurden bequem gewordene Gewohnheiten hinterfragt.

Im Rahmen der ZeitzeicheN-Preisverleihung wurde beispiel­haftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein ge­rückt. Aktivitäten, die zum nach­haltigen Handeln ermuntern, erfuhren Wertschätzung, gaben neue Anstöße und regten zum Transfer in der eigenen Kommune an. Nebenbei: Der Strom für diese Abendveranstaltung wurde durch das WerkstattN-Projekt „Fahrradkraftwerk“ der Morgenwelt GmbH aus Hamburg erzeugt.

9. Netzwerk21Kongress 2015 from Justus Lodm on Vimeo.

Der Kongress wurde 2015 in Kooperation mit dem Ministerium für Energiewen­de, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein ausgerichtet. Er wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die Servicestelle Kommunen in der einen Welt der Engagement Global gGmbH gefördert sowie durch Veolia Deutschland, IHK Schleswig-Holstein, Volks- und Raiffeisenbanken sowie durch Sponsoren und weitere Partner unterstützt. Ihnen gilt unser herzlicher Dank.

► Download des Programmheftes